Werbebudget richtig planen: So viel solltest Du für Anzeigen einplanen
Zu wenig Budget bringt keine Daten, zu viel verbrennt Geld. Eine einfache Methode für die Planung.
„Wie viel sollte ich für Werbung ausgeben?“ ist eine der häufigsten Fragen von Unternehmern. Eine pauschale Zahl gibt es nicht, aber eine einfache Rechnung, die Dir hilft, ein sinnvolles Budget festzulegen.
Rückwärts rechnen statt schätzen
Beginne mit Deinem Ziel. Wie viele neue Kunden möchtest Du pro Monat gewinnen? Wie viele Anfragen brauchst Du dafür, wenn etwa jede dritte oder vierte Anfrage zum Auftrag wird? Und wie viel darf eine Anfrage kosten, damit sich der Auftrag noch lohnt?
Ein Beispiel: Ein Auftrag bringt im Schnitt 2.000 Euro Gewinn. Wenn Du 20 Prozent davon in Kundengewinnung investieren möchtest, darf ein Neukunde 400 Euro kosten. Bei einer Abschlussquote von 25 Prozent liegt der maximale Preis pro Anfrage also bei 100 Euro.
Genug Budget für echte Daten
Werbeplattformen brauchen eine gewisse Datenmenge, um Anzeigen zu optimieren. Ein zu kleines Budget führt dazu, dass Kampagnen nie aus der Lernphase herauskommen. Plane daher lieber eine Kampagne mit ausreichendem Budget als drei kleine nebeneinander.
Testphase einplanen
Die ersten vier bis acht Wochen sind eine Investition in Erkenntnisse. In dieser Zeit testest Du Zielgruppen, Anzeigentexte und Bilder. Erst danach lässt sich seriös beurteilen, welche Kosten pro Anfrage realistisch sind.
Regelmäßig auswerten
- Kosten pro Anfrage wöchentlich prüfen
- Schwache Anzeigen pausieren, starke ausbauen
- Budget erst erhöhen, wenn die Zahlen stabil sind
Fazit
Ein gutes Werbebudget leitet sich aus Deinen Zielen und Margen ab, nicht aus dem Bauchgefühl. Wer rückwärts rechnet, eine Testphase einplant und konsequent auswertet, investiert planbar statt riskant.